“Schilf” als Fortbildung zur Inklusion

Teilnahme von PM nur bedingt möglich


 

Grundschulen hatten jetzt die Möglichkeit sich zu einem besonderen Schilf-Programm (=Schulinterne Lehrerfortbildung) anzumelden. Wenn die Schulen dafür zugelassen werden, dann werden zu den kommenden Schilf Referenten zum Thema Inklusion in die Schulen gehen. Gleichzeitig müssen alle anderen Fortbildungen, die die Mitarbeiter der Schulen in diesem Zeitraum besuchen wollen, auch dem Thema Inklusion zuzuordnen sein.

Jetzt besteht zu Recht das Interesse der PM an Grundschulen ebenfalls teilnehmen zu können. Auch die PM sind in ihren Angeboten in der verlässlichen Grundschule, in den Vertretungsstunden und im Ganztag mit inklusiven Kindern konfrontiert und wollen (und sollten) diesbezüglich natürlich auch fortgebildet werden.

Aber das scheint schon wieder problematisch zu sein!

Zur Teilnahme von PM, an diesen Schilf, gibt es jetzt eine Konkretisierung aus dem Nds. Kultusministerium:

Stellungnahme

 

Die Entscheidung ob und wieviele PM an inklusiven Grundschulen an diesen SCHILF teilnehmen können, wird in die Verantwortung der Schulleitungen gestellt.
Dabei spielt vor allem die Frage des Budgets (also die Finanzsituation) und die verlässliche Betreuung eine Rolle.
Dies kann auf keinen Fall so im Interesse der Grundschulen sein, in denen natürlich die PM mit inklusiven Schülern und Schülerinnen arbeiten müssen. Hier muss dringend nachgebessert werden!
Es darf auf keinen Fall so sein, dass Teile des pädagogischen Personals von vornherein kaum eine Chance auf eine Teilnahme an diesen Fortbildungen haben und diese nur für Lehrkräfte verbindlich sein soll.
Die Verantwortlichen müssen endlich die Wertigkeit und den Einsatz von PM im Zusammenhang mit der Inklusion wahrnehmen. Es darf bei diesen Fortbildungen keine Ausgrenzung von pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geben!

Wir haben daher die Kolleginnen und Kollegen für das Nichtlehrende Schulpersonal des Schulhauptpersonalrats beim Kultusministerium um Unterstützung für die PM gebeten.

Wir hoffen, dass sich in Hannover noch etwas bewegen lässt.