1. Mai – Tag der Arbeit

Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit. Es ist der Tag, an dem Beschäftigte gemeinsam auf ihre Forderungen aufmerksam machen. Das Motto in diesem Jahr lautet: „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“. Die Gewerkschaften sind DIE Interessensvertretungen der Beschäftigten. Sie kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen und ordentliche Tariflöhne. Ebenfalls stehen für die GEW Arbeits- und Gesundheitsschutz vor allem im Bildungsbereich im Fokus unserer Arbeit.

Was ist der 1. Mai?

Im Jahr 1890 gingen erstmals Millionen von Arbeitnehmer*innen in Europa und den USA gemeinsam auf die Straße, um für bessere Arbeitsbedingungen zu demonstrieren.

In diesem Jahr lautet das Motto: Erst unsere Jobs, dann eure Profite!

Seit zwei Jahren befindet sich Deutschland in einer Wirtschaftskrise, die zehntausende Arbeitsplätze vernichtet – und das längst nicht nur in der Industrie. Für die Schließungen und den Stellenabbau sind nicht jene verantwortlich, die täglich ihre Arbeit engagiert leisten: die Beschäftigten im Bildungsbereich – in Schulen, Kitas und Hochschulen. Doch statt Verantwortung zu übernehmen, weichen Arbeitgeber ihrer Pflicht aus.

Tag für Tag sehen wir, wie hart erkämpfte Arbeitnehmerrechte unter Druck geraten. Ob der Acht-Stunden-Tag, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, das Recht auf Teilzeit oder soziale Absicherung – immer wieder wird das Narrativ bedient, Beschäftigte arbeiteten zu wenig und Löhne seien zu hoch. Das ist eine Verdrehung der Tatsachen, die wir als GEW entschieden zurückweisen.

Gewerkschaften erheben ihre Stimme und kämpfen: für gute und gesunde Arbeitsbedingungen, für den Erhalt sozialer Schutzrechte und für mehr Investitionen in den Bildungsbereich. Nicht nur am 1. Mai – sondern jeden Tag.

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In Kürze werden hier alle Orte mit Kundgebungen veröffentlicht