Mehr Zeit für Demokratiebildung

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Deutsches Schulbarometer 2026:

Fast jede zweite Lehrkraft sieht das Schülerverhalten als größte Belastung. Die GEW fordert mehr Zeit für Demokratiebildung, gesunde Schulen und den Ausbau multiprofessioneller Teams.

Das Verhalten von Schüler*innen ist für immer mehr Lehrkräfte die größte berufliche Belastung. Im aktuellen Deutschen Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung nennen 46 Prozent diesen Punkt – vor zwei Jahren waren es noch 35 Prozent. Die GEW sieht darin ein Alarmsignal und fordert eine grundlegende Kurskorrektur.

„Besonders alarmierend ist der Befund, dass 27 Prozent der Lehrkräfte glauben, sie dürften im Unterricht keine politischen Themen ansprechen, um neutral zu bleiben.“ (Anja Bensinger-Stolze)

„Wenn rund die Hälfte der Lehrkräfte sagt, dass an ihrer Schule mehr für Demokratiebildung getan werden sollte und fast drei Viertel fehlende Zeit als Haupthindernis nennen, lautet das Gebot der Stunde: mehr Zeit für Demokratie“, sagte Anja Bensinger-Stolze, GEW-Vorstandsmitglied Schule. Demokratie müsse nicht nur gelernt, sondern auch gelebt werden – vom regelmäßigen Feedback im Unterricht bis zur paritätischen Schülervertretung in der Schulkonferenz.

„Besonders alarmierend ist der Befund, dass 27 Prozent der Lehrkräfte glauben, sie dürften im Unterricht keine politischen Themen ansprechen, um neutral zu bleiben. Hier braucht es Unterstützung und Aufklärung“, betonte Bensinger-Stolze. Die GEW hat deshalb die Bündniskampagne „Schule zeigt Haltung“ gestartet und eine Petition aufgelegt.

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