Israel/Palästina und die deutsche Linke – zur Antisemitismusdebatte nach dem 7. Oktober
Vortrag am 24.06.2026, 18:30 Uhr, Bibliothekssaal, Universität Oldenburg
mit Dietrich Schulze-Marmeling (freier Autor)
Vortrag am 24.06.2026, 18:30 Uhr, Bibliothekssaal, Universität Oldenburg
mit Dietrich Schulze-Marmeling (freier Autor)
Die Katastrophe in Israel/Palästina und ihre Bewertung scheint die weltanschauliche Linke in Deutschland zunehmend zu zerreißen. Bei der Bewertung des Massakers am 7. Oktober und des anschließenden Krieges in Gaza ist die Grenzziehung zwischen Antisemitismus und legitimer Kritik an der Politik Israels der Kern der Auseinandersetzung. Zurzeit sind offene Diskurse kaum mehr möglich; die Gräben sind tief. Angesichts des weltweiten Aufschwungs neuer faschistischer Strömungen ist die tiefe Spaltung der Linken dramatisch fatal.
In seinem Vortrag beleuchtet Dietrich Schulze-Marmeling Kontinuitäten eines Antisemitismus innerhalb der Linken, der nach dem 7. Oktober einen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat, und erörtert dessen mögliche Instrumentalisierung für einen antimuslimischen Rassismus. Grundlage hierfür ist sein Buch „Antisemitismus reloaded. Die Linke, der Staat und der 7. Oktober“ aus dem Jahr 2024. Das lesenswerte und in klarer Sprache verfasste Buch liefert einen wichtigen Kompass, um die Hintergründe eines hoch aufgeladenen Diskurses zu verstehen und manche moralischen Verrenkungen zurechtzurücken. Es ist ein Plädoyer an die Linke, sich an Empathie und der Universalität der Menschenrechte zu orientieren.
In seinem Vortrag beleuchtet Dietrich Schulze-Marmeling Kontinuitäten eines Antisemitismus innerhalb der Linken, der nach dem 7. Oktober einen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat, und erörtert dessen mögliche Instrumentalisierung für einen antimuslimischen Rassismus. Grundlage hierfür ist sein Buch „Antisemitismus reloaded. Die Linke, der Staat und der 7. Oktober“ aus dem Jahr 2024. Das lesenswerte und in klarer Sprache verfasste Buch liefert einen wichtigen Kompass, um die Hintergründe eines hoch aufgeladenen Diskurses zu verstehen und manche moralischen Verrenkungen zurechtzurücken. Es ist ein Plädoyer an die Linke, sich an Empathie und der Universalität der Menschenrechte zu orientieren.
Die Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften möchte mit dieser Veranstaltung zu einer konstruktiven Debatte einladen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung im Vorfeld ist nicht erforderlich.