23. Juni 2026 - 18:00

Online-Veranstaltung mit Franziska Schröter (FES)

Im politischen Diskurs – insbesondere im Kontext der Debatten um die sogenannte „Brandmauer“ – wird immer wieder auf die Bedeutung der „politischen Mitte“ verwiesen. Doch was hält die demokratische Mitte tatsächlich zusammen – und wo zeigen sich Risse? Welche Einstellungen zu Demokratie, Autoritarismus und gesellschaftlicher Vielfalt sind in der Mitte der Gesellschaft verbreitet und welche Entwicklungen geben Anlass zur Sorge?

Die „Mitte-Studie“ der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) untersucht alle zwei Jahre demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland. Die aktuelle Ausgabe unter dem Titel „Die angespannte Mitte“, die im November 2025 erschienen ist, blickt auf die Normalisierung rechtsextremer, autoritärer und demokratiegefährdender Einstellungen und analysiert gesellschaftliche Trends sowie mögliche Ursachen dieser Entwicklungen.

Herausgeberin Franziska Schröter, zugleich Verantwortliche für das Projekt gegen Rechtsextremismus bei der FES, gibt einen Einblick in zentrale Ergebnisse. Anschließend wollen wir darüber ins Gespräch kommen, welche Herausforderungen sich daraus für Politik, politische Bildung und Zivilgesellschaft ergeben. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie demokratische Werte nachhaltig gefördert werden können, welche Rolle Bildung in diesem Zusammenhang spielt, wie wir handlungsfähig bleiben und antidemokratischen Tendenzen entgegenwirken sowie demokratisches Engagement stärken können.

Die Online-Veranstaltung wird vom Hauptvorstand der GEW in Kooperation mit der AG „Aktiv gegen Rechts“ organisiert und findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kontinuitäten und Konjunkturen rechter Ideologie und Gewalt – GEWerkschaftliche Handlungsperspektiven“ statt.

Moderation: Elina Stock, Referentin im GEW-Hauptvorstand

Eingeladen sind alle interessierten GEW-Mitglieder, die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 23. Juni, 12:00 Uhr erforderlich. Für die Teilnahme ist ein digitales Endgerät mit stabiler Internetverbindung notwendig. Aus organisatorischen Gründen werden keine persönlichen Anmelde- oder Teilnahmebestätigungen versendet. Nach Ablauf der Anmeldefrist erhalten alle Teilnehmer*innen per Email einen Zugangslink.
Anmeldung hier.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen von der Veranstaltung auszuschließen, sollten diese der rechtsextremen Szene zuzuordnen sein oder durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschen- und demokratieverachtende Äußerungen in Erscheinung treten.