Ergebnis der OECD-Vergleichsstudie
Zu viele Jugendliche erreichen laut der neuen PISA‑Studie nicht die Basiskompetenzen. Zugleich bleibt der Bildungserfolg in Deutschland stark von der sozialen Herkunft abhängig. Die GEW fordert ein radikales Umsteuern in der Bildungspolitik.
Deutsche Schüler*innen schneiden in der PISA-Studie 2025 so schlecht ab wie nie zuvor. In Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften wurden bei den getesteten 15-Jährigen „die niedrigsten Kompetenzwerte seit Beginn der PISA‑Erhebungen erzielt“, heißt es in der am Dienstag vorgestellten neuen Ausgabe der internationalen Vergleichsstudie. Die Unterschiede zwischen sozial benachteiligten und privilegierten Schüler*innen nahmen weiter zu und sind so groß wie nie zuvor seit dem Start von PISA im Jahr 2000.
2025 fehlten einem Viertel der rund 6.700 in Deutschland getesteten Jugendlichen Basiskompetenzen in Naturwissenschaften. In Lesen und Mathematik galt das sogar für ein Drittel der Schüler*innen. Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) räumte ein: „Die Ergebnisse von PISA 2025 sind für Deutschland dramatisch.“
„Ein Vierteljahrhundert PISA-Maßnahmen haben unterm Strich nichts gebracht.“ (Anja Besninger-Stolze)
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